Danish Junior Cup 2010: Johannes Pistorius erreichte mit dem Deutschen Team den 5. Platz und im Individualturnier das Viertelfinale im Doppel U17.
Von 16. Oktober bis 19. Oktober fand in Kopenhagen der Danish ? Junior ? Cup statt. Zum dritten Mal war ich mit dabei, dieses Jahr erstmals in der U17 Nationalmannschaft. Cheforganisator war DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser, Ansprechpartner für mich war U16 Bundestrainer Matthias Hütten.

[Bericht von Johannes Pistorius]

Danish Junior Cup 2010: Johannes Pistorius erreichte mit dem Deutschen Team den 5. Platz und im Individualturnier das Viertelfinale im Doppel U17.
Von 16. Oktober bis 19. Oktober fand in Kopenhagen der Danish ? Junior ? Cup statt. Zum dritten Mal war ich mit dabei, dieses Jahr erstmals in der U17 Nationalmannschaft. Cheforganisator war DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser, Ansprechpartner für mich war U16 Bundestrainer Matthias Hütten.
Nach anstrengender Anreise, meine Mutter brachte mich, Stefan Waffler  und Julia Kunkel, (beide nominiert für U15), früh morgens nach Frankfurt. Abfahrt in Freystadt war 5.30 h. Pünktlich 8.15 h kamen wir in Frankfurt an, und es ging in 2 Kleinbussen Richtung Dänemark. Erst gegen Abend trafen wir im Hotel in Kopenhagen ein. Bevor wir zum Essen gingen, stand erst einmal ein halbstündiger „Lockerungslauf“ rund um?s Hotel auf dem Programm.  

Am nächsten Morgen ging es dann endlich mit dem Individualturnier los. Betreut wurden wir von Matthias Hütten und Franklin Wahab. In der Altersklasse U17 begann es mit der Mixed Disziplin. Mit meiner Partnerin Jenny Karnott startete ich mit einem Sieg über eine schwedische Paarung in das Turnier. Danach verloren wir das Achtelfinale gegen die späteren Finalisten aus England, denen wir im 2. Satz bei 18-beide durchaus Stress bereiten konnten. Im Jungeneinzel traf ich in der 1. Runde auf einen Dänen, gegen den ich in einem spannenden Match 25:23 21:16 gewann. Im nächsten Spiel wartete ein Gegner aus Schweden auf mich, gegen den ich in den Ballwechseln gut mithalten konnte aber dann doch ziemlich klar in 2 Sätzen verlor. Nach einer Pause ging es weiter mit dem Doppel, das ich mit meinem Partner Fabian Roth bestritt. Nachdem wir das erste Spiel gegen zwei Belgier klar gewannen, mussten wir gegen eine schwedische Paarung in den dritten Satz, den wir 21:19 gewannen. Im Viertelfinale mussten wir uns dann einem holländischen Doppel im dritten Satz geschlagen geben.
Am Sonntag war für mich spielfrei und wir fuhren in die Halle, um unsere Team-Kameraden Marc Byerly/ Marc Lamsfuß im Halbfinale anzufeuern und uns die anderen Finalspiele anzuschauen. Danach hatten wir einen freien Nachmittag, den wir in der Innenstadt von Kopenhagen verbrachten.

Das Mannschaftsturnier begann am Montag. Gecoacht wurden wir vom Bundestrainerteam Holger Hasse, Bernd Brückmann und Matthias Hütten, als Physio war Rudi Allgaier mit dabei.  Das erste Gruppenspiel bestritten wir gegen Sjaelland (Bezirk von Dänemark); mit Fabian Roth gewann ich dass 2. Doppel, was aber nicht reichte ? die Begegnung ging knapp mit 4:5 verloren. Danach ging es gegen Belgien, bei dem ich wieder das 2. Doppel zusammen mit Fabian bestritt und wir erneut gewannen. Die Partie endete glücklich mit 5:4 für Deutschland. Nach der Gruppenphase spielten wir um die Plätze 4-6. Im ersten Platzierungsspiel ging es gegen Fünen, ebenfalls ein Bezirk Dänemarks. Ich wurde im Mixed und im 2. Doppel eingesetzt. Nachdem ich das Mixed knapp im dritten Satz gewann, verlor ich dass Doppel.
Am Dienstagmorgen hieß der Gegner Schweden, und es ging um den 4. Platz! Wie am Vortag wurde ich im Mixed wie auch im Doppel eingesetzt. Dass Mixed war ein sehr umkämpftes Match, das Jenny und ich leider sehr knapp in zwei Sätzen 21:23 und 21:23 verloren. Im Doppel lief es für Fabi und mich besser; wir konnten deutlich in 2 Sätzen gewinnen und somit dass Turnier mit einem Sieg beenden. Danach folgten noch die 2 letzten Spiele dieser Begegnung beim Zwischenstand von 4:3 für Deutschland, d.h. wir mussten nur noch ein Spiel von zwei gewinnen.  Leider gelang das nicht, und die Partie endete unglücklich mit einer 4:5 Niederlage. Trotzdem waren unsere Trainer und wir Spieler mit dem 5. Platz und vor allem mit den vielen hochklassigen Spielen zufrieden. Nach der Abschlussbesprechung ging es sofort unter die Dusche, um dann schnell die Heimreise anzutreten. Nachdem Vater Kunkel mit dem Auto nachgereist war, verabschiedeten wir -Julia, Stefan und ich – uns vom Team und verließen Kopenhagen per Auto , um direkt nach Bayern durchzustarten. Um 2.30 Uhr morgens kam ich dann zu Hause in Freystadt an.

Mein persönliches Fazit: Guter Vergleich auf internationalem Niveau, wichtiges Turnier für meine Entwicklung, sehr zufrieden mit meiner Leistung und auch meinen Ergebnissen. Super – Teamgeist, gute Trainer. Mein Ziel, nächstes Jahr dann als Jahrgangsälterer eine Medaille im Individual- und Mannschaftswettbewerb zu gewinnen.

Mannschaftsergebnisse

Individualturnier
 

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