Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation und deren vermehrter Unterbringungen in den Sporthallen, hat der BBV-Spielausschuss für die Bayernliga-Saison 2015/16 Richtlinien zusammengestellt, die bei betroffenen Vereinen angewandt werden.

 

  1. Das Stellen einer Halle zur Austragung obliegt in jedem Fall dem Heimverein.
  2. Die spielleitende Stelle wird in diesem Ausnahmefall die betroffenen Vereine unterstützen, indem sie Verlegungsgesuche so weitgehend als möglich genehmigt. Eine Verlegung von Spielen ist auch nach dem ursprünglich angesetzten Termin möglich.
  3. Eine Verlängerung der Vorrunde ist bis zu Beginn der Rückrunde (19./20.12.2015) möglich, d.h. ein Spiel der Vorrunde kann bis zum Freitag, den 18.12.2015 ausgetragen werden.
  4. Betroffene Vereine sollten – wenn ein Heimrechtstausch nicht möglich ist – auch die Verlegung in eine andere Halle des Landkreises bzw. eines anderen Vereins mit Aufgabe des Heimrechts in Betracht ziehen. Ebenso können Badmintoncenter als Ausweichort in Erwägung gezogen werden.
  5. Die Zustimmung des Gastvereins sollte in solchen Fällen aus dem „Fair-Play“- Gedanken selbstverständlich sein. Bei Uneinigkeit über eine Verlegung entscheidet der BBV-SpA.
  6. Sollte bis vor dem letzten Tag der Vorrunde (18.12.2015) kein Spiel ausgetragen worden sein, wird das Spiel wegen Nichtstellung einer Halle als für den Heimverein verloren gewertet.
  7. Über den letzten Spieltag der Rückrunde hinaus, kann leider aufgrund der Relegationen kein Spiel mehr stattfinden. Somit muss das letzte Spiel der Bayernliga spätestens am 20.3.2016 ausgetragen sein. Andernfalls muss auch hier das Spiel wegen Nichtstellung einer Halle als verloren gewertet werden.

Einer sinngemäßen Übertragung dieser Richtlinie auf Spiele in den Bezirken steht nichts entgegen.

Dieter Sichert
BBV-Sportwart

Kategorien:

Schreibe einen Kommentar