Badminton-Cracks in guten Händen

„Durch die Schnelligkeit und die ständigen abrupten Bewegungen wie plötzliches Abstoppen und permanente Richtungswechsel sind Sehnen und Gelenke, vor allem das Schultergelenk sowie die Knie- und Sprunggelenke, stark gefordert. Da kommt es auf eine gute sportmedizinische Betreuung an“, weiß Lukas Gunzelmann, technischer Leiter des Landesleistungsstützpunktes in Nürnberg. Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Klinikum Nürnberg ermöglicht seit Jahresbeginn eine optimale medizinische und präventive Versorgung und Behandlung.

Badminton-Cracks in guten Händen

 

Badminton ist ein raffiniertes und rasantes Spiel. Reflexe, Schnelligkeit, Kondition, hohe Konzentration und eine gehörige Portion taktisches Geschick sind gefragt, um am Ende die Nase vorne zu haben. Seit 1992 ist die Sportart fester Bestandteil der Olympischen Spiele, seit fünf Jahren befindet sich der Landesleistungs-Stützpunkt für die bayerischen Badminton-Spitzensportler in Nürnberg. Die sportmedizinisch-orthopädische Betreuung der etwa 50 Sportler liegt seit Jahresbeginn in den Händen der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, im Klinikum Nürnberg.

„Durch die Schnelligkeit und die ständigen abrupten Bewegungen wie plötzliches Abstoppen und permanente Richtungswechsel sind Sehnen und Gelenke, vor allem das Schultergelenk sowie die Knie- und Sprunggelenke, stark gefordert. Da kommt es auf eine gute sportmedizinische Betreuung an“, weiß Lukas Gunzelmann. Als Technischer Leiter des Landesleistungs-Stützpunktes ist er für die Talententwicklung und -förderung in Bayern verantwortlich. Er sieht seine Sportler beim Klinikum „aufgrund der großen Erfahrung der Klinik gerade im Sportbereich in besten Händen“.

Von Links nach recht: Dr. Markus Geßlein, Vanessa Seele und Lukas Gunzelmann (Bildrecht: Rudi Ott / Klinikum Nürnberg)

Seit Jahren ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie zusammen mit dem Institut für Sportmedizin offizieller medizinischer Partner des Olympiastützpunktes Bayerns. Aktuell werden zudem die Oberliga-Ringer des SV Johannis 07, die American Footballer der Noris Rams und die Sportler von TaeKwonDo Özer systematisch präventiv und akut von den Sportmedizinern des Klinikums betreut.

„Wir kümmern uns um die verletzten Sportler und um die anschließende Rehabilitationsmaßnahmen, aber auch um ausgefeilte Trainingspläne, um Überlastungen zu vermeiden“, betont Dr. Markus Geßlein, Oberarzt in der Klinik für Orthodädie und Unfallchirurgie und Sportmediziner, der die Athleten am Landesleistungsstützpunkt seit Jahresbeginn einmal im Monat im normalen Trainingsbetrieb besucht um präventiv vorzusorgen und mit den Trainern in den Austausch zu kommen.

Autor: Bernd Siegler
Bilder: Rudi Ott / Klinikum Nürnberg