Ein Stück unterfränkische Badminton-Geschichte: Mani Hartmann sagt adé

Auf dem unterfränkischen Badminton Bezirkstag in Rottendorf ging eine Ära zu Ende. Manfred „Mani“ Hartmann stellte nach 32 Jahren an der Bezirksspitze sein Amt zur Verfügung.

Werdegang

Mani Hartmanns Familie stammt aus der Nähe von Posen und kam 1945 nach Unterfranken.
Als Mani stolze 20 Jahre jung war war, hat ihn seine damalige Freundin und heutige Frau Ursula zum Badminton gebracht, zum damaligen Badminton-Club der Berliner in Würzburg.

Danach führte der Weg Mani Hartmann zum Post SV Würzburg, wo er 20 Jahre Leiter der Badminton-Abteilung, aktiver Spieler und Jugendtrainer war.
Als der Postsportverein in eine Krise geriet, rettete Hartmann die Badminton-Abteilung mit Aktiven und Jugendmannschaft durch einen Umzug zum TV Unterdürrbach.
Ausschlaggegeben war damals ein Zeitungsbericht über die Vorzüge der neuen Halle und dass nun auch Badminton-Spieler willkommen seien.

2002 eröffnete Manni Hartmann die Badminton-Abteilung beim TV Unterdürr-
bach.

Auch in den letzten Jahren trainierte er mit seinen über 70 Lenzen noch teilweise zweimal wöchentlich die Jugend.
Ungezählt sind die Stunden, die Mani bei Sitzungen, Tagungen, bei Spielen und Turnerien, sowie der Wettkampfbetreuung seiner Spieler/innen verbrachte.
Dieses Engagement wurde auch nicht zu einem Zeitpunkt eingeschränkt, als er in seinem Beruf als Versicherungskaufmann fünf Jahre täglich mit der Bahn zur Arbeit nach Nürnberg fahren musste.
Schon zweimal hatte Mani Badminton-Länderspiele in Würzburg organisiert. Zuletzt im Jahre 2013 gegen Dänemark vor 1300 Zuschauern.

52 Jahre Funktionär im unterfränkischen Badmintonbezirk

Und als sei das noch nicht genug, war Mani Hartmann auch noch seit 32 Jahren Bezirksvorsitzender in Unterfranken des Bayerischen Badmintonverband, wo er bereits zuvor 20 Jahre das Amt des Bezirkskassiers ausgeübt hatte.
Hartmann, so sagt man beim TV Unterdürrbach, ist der Mann für alle Fälle, er ist Trainer, Manager, Seelsorger und Opa in einer Person. Mani Hartmann selbst sagt über sein Engagement bescheiden: „Ich habe Zeit, und Spaß macht es auf jeden Fall.“
Und in all dieser Zeit, hat ihn seine Frau Ursula nicht nur unterstützt, sondern auch seine Leidenschaft „Badminton“ mit ihm geteilt.

Time to say goodbye

Für die unterfränkische Badmintonfamilie bleibt „nur“ ein herzliches DANKE MANI.
Mani´s Erbe tritt der bisherige Bezirkssportwart Hans-Rüdiger Strauß (Lohr) an.
Als Sportwart wurde Jan Kohlhepp vom TV Ochsenfurt gewählt. Helmut Messer begleitet ab sofort die Position des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden.
Allen neuen Amtsträgern wünschen wir viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.

 

Redaktion: TVOnline / Main-Post ( Archiv )