Babolat German U17 International 2018

Am Donnerstag, den 7. Juli, fuhr das TopTeam Bayern, vertreten durch Friederike Rudert, Matthias Schnabel, Justin Seibel, Julian Blaumoser, Jens Näser und Kilian Maurer, nach Refrath um am gutbesetzten BABOLAT German U17 zu starten. Dieses BEC-Turnier war nach Belgien (VICTOR JOT U17), Tschechien (FZ FORZA Czech U17) und Österreich (Austrian U17) das vierte internationale Turnier, welches vom BBV dieses jahr angefahren wurde. [Bericht von Kilian Maurer].

Nach einer 5-Stündigen Zugreise erreichte das Team das Hotel und machte sich gleich auf den Weg zur Halle, um dort zu trainieren und sich an die Spielfelder zu gewöhnen. Am nächsten Tag fing es um 11 Uhr mit den ersten Spielen an. Julian Blaumoser war der Erste, der sich auf dem Feld messen durfte. Er verlor knapp sein Einzel gegen den schwedischen Nationalspieler Tom Söderstrom (17-21 18-21). Es folgten drei weitere Erstrundenniederlagen von Matthias, Jens und Justin, der jedoch gleich in der ersten Runde auf den späteren Turniersieger traf. Kilian Maurer konnte die erste Runde im Herreneinzel hingegen überstehen, nachdem er einen Matchball abwehrte und den Belgier Andreas De Winne besiegte (18-21 21-15 22-20). Justin Seibel wurde von dem späteren Finalsieger Leo Van Gysel (13-21 7-21) besiegt. Im Dameneinzel konnte sich Frederike Rudert gegen die Polin Anna Czuchra durchsetzen (21-18 8-21 21-18). Anschließend wurde eine Doppelrunde gespielt. Julian und Jens unterlagen in der ersten Runde zwei Franzosen (15-21 15-21). Kilian konnte sich mit seinem Partner Tobias Mickel in einem spannenden Match gegen eine Französische Paarung durchsetzen (17-21 21-16 21-19). Danach setzten sich Matthias und Justin ebenfalls gegen zwei Franzosen in zwei klaren Sätzen durch. Im Damendoppel mussten sich Frederike und ihre Doppelpartnerin Lucie Wagner aus Berlin gegen Carla Martinez und Zoe Trigona geschlagen geben. Nach den Einzel- und Doppelrunden kamen die Mixedentscheidungen. Das TopTeam startete mit drei Mixedpaarungen. Davon musste am Freitag aber nur Julian Blaumoser und Tabea Tirschmann spielen, da die anderen Paarungen ein Freilos hatten. Das Mixed spielte gegen die Schweden Tom Söderström und Jessica Silvennoinen und unterlag in zwei Durchgängen.

Am nächsten Tag ging es für Kilian und Friederike früh los. Während Kilian gegen Bennet Peters in zwei Sätzen die Oberhand behielt, musste sichFrederike im dritten Satz knapp Emilie Drouin (Frankreich) geschlagen geben. Nun waren alle Spieler aus Bayern im Einzel ausgeschieden, außer Kilian, der sein Achtelfinale in knappen drei Sätzen gegen Emilien Morin gewann (16-21 21-18 21-13) und somit im Viertelfinale stand. Daraufhin wurden zwei Spielrunden Mixed angesetzt. Matthias und Fredi hatten in der ersten Runde ein Freilos und traten deswegen direkt im Achtelfinale an. Dieses verloren sie gegen Bastien Chailloux und Zoe Trigona (6-21 14-21). Kilian spielte mit Leonie Schindler (Niedersachsen) in Runde 2 gegen eine ungesetzte französische Paarung und gewannen in drei engen Sätzen. Im Viertelfinale kamen sie gegen die deutschen Meister Kian-Yu Oei und Thuc Phuong Nguyen, indem sie sich deutlich geschlagen geben mussten. Nach kurzer Pause musste Kilian direkt wieder im Einzel gegen Alfred Leroy starten. Er konnte das Spiel trotz mehrerer Streitigkeiten für sich entscheiden (21-18 21-16). Anschließend mussten sich Kilian und Tobias im Doppel den späteren Turniersiegern, Tom Söderström und Alex Green, in zwei deutlichen Sätzen beugen. Justin und Matthias sorgten dagegen für eine große Überraschung, indem sie die die zweitgesetzte Paarung aus Frankreich mit 21-14/21-15 schlugen. Dadurch standen sie im Viertelfinale, das sie bedauerlicherweise gegen Marcelo Kausemann und Bennet Peters verloren (22-24 18-21). Dadurch war auch der zweite Turniertag geschafft und nur noch Kilian durfte am Finaltag im Halbfinale antreten. Am Sontag musste Kilian also früh in die Halle um sich aufzuwärmen. Er unterlag im Halbfinale dann aber dem späteren Turniersieger Leo Van Gysel (Frankreich).

Insgesamt war es eine gelungene Maßnahme, die allen Teilnehmern Spaß gemacht hat. Die Ergebnisse sind größtenteils nicht zufriedenstellend. Trotzdem sind alle motiviert um an ihren Schwächen, aber auch an ihren Stärken weiter im Training zu arbeiten um es beim nächsten Turnier direkt besser zu machen.

Kilian Maurer holt Bronze im Einzel (Foto: TV Refrath / Heinz Kelzenberg)