Ein zukunftsweisendes Wochenende steht dem 1. Bundesligisten TSV Freystadt bevor. Das Team ist Tabellenfünfter mit drei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten und wird in Top-Besetzung antreten. Mit Heimsiegen gegen BW Wittorf, Samstag 16.00 Uhr, und TSV Trittau, Sonntag 15.00 Uhr könnte man das Thema Abstieg wohl endgültig ad acta legen und sich die Chance offenhalten, erstmals um die Playoffs mitzuspielen.

Samstag, 16.00 h: TSV 1906 Freystadt – BW Wittorf
Sonntag, 15.00 h: TSV 1906 Freystadt – TSV Trittau

Freystadt‘s Engländer Max Flynn und Jenny Moore / Foto: Marcus Mehlich

Halleneinlass ist eine Stunde vor Spielbeginn, Mehrzweckhalle Freystadt, Allersbergerstr.11. Wie bei jedem Heimspiel gibt es ein erstklassiges Catering und unter den Zuschauern wird ein SixPack Pyraser Bier sowie für die Schüler ein Rucksack des Badmintonausrüsters YangYang verlost. Das Bundesligaspiel kann im Liveticker unter https://b.aufschlagwechsel.de/ verfolgt werden. BsTV4 und sportdeutschland.tv senden am Sonntag live.

Infos zum Bundesligaspiel:
In der Hinrunde siegte der TSV Freystadt gegen den starken Aufsteiger BW Wittorf Neumünster knapp mit 4:3 besiegen. Gegen Trittau unterlag man unglücklich mit 3:5. Nach dem Sieg gegen Wipperfeld am vergangenen Sonntag ist der TSV optimistisch, auch am Wochenende zu punkten. Zum Kader gehören Julia Kunkel, Annabella Jäger, die Estin Kristin Kuuba und die Engländerin Jenny Moore, bei den Herren Lukas Schmidt, Oliver Roth, Florian Waffler, Hannes Gerberich, der Indonesier Fikri Hadmadi und der englische Neuzugang Max Flynn. Johannes Pistorius muss weiter pausieren und wird Coachingaufgaben übernehmen.

TSV Freystadt – BW Wittorf-Neumünster
Wittorf, das am vergangenen Sonntag mit 5:2 gegen den BC Beuel gewann, wird sicherlich hoch motiviert anreisen. Das Team liegt auf dem letzten Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Dass es für Freystadt nicht einfach wird, zeigt ein Blick auf den Kader. Man erwartet die Engländer Gregory Mairs und Victoria Williams, den Russen Vitaly Durkin, die Polen Rafai Hawel sowie den Ex-Freystädter Pawel Pietryja und den Ex-Neuhausener Lukas Bednorsch sowie die deutschen Nationalspieler Bjarne Geiss und Stine Küspert. Ein besonderer Hingucker sollte das Mixed werden. Hier rechnet man mit einem rein englischen Duell zwischen Jenny Moore und Max Flynn gegen Gregory Mairs und Victoria Williams, letztere standen vor einigen Tagen in Estland im Finale und unterlagen nur knapp. Alle vier trainieren in einer Trainingsgruppe, Jenny Moore ist mit Gregory Mairs befreundet und man darf gespannt sein, wer sich unter diesen besonderen Vorzeichen durchsetzen wird. Kristin Kuuba ist im Einzel favorisiert wie auch im Doppel mit Jenny Moore. Denkbar ist auch, dass Annabella Jäger oder Julia Kunkel zum Einsatz kommen, da will man sich bei Freystadt nicht in die Karten schauen lassen zumal Kuuba/Jäger im Hinspiel souverän ihr Match gewannen. Punkte zum möglichen Sieg erhoffen sich die Oberpfälzer in den beiden Einzeln mit dem Indonesier Fikri Hadmadi (7 Siege in 7 Spielen) und Lukas Schmidt.

TSV Freystadt – TSV Trittau
Am Sonntag folgt das Spiel gegen den TSV Trittau. Das Team durchlebt derzeit schwere Zeiten. Letzte Saison noch Teilnehmer des Final 4 liegt man aktuell auf dem vorletzten Platz und wird es nicht einfach im Kampf um den Klassenerhalt. Trittaus Trumpfkarten sind die Damen mit der Indonesierin Priskila Siahaya und der deutsch-thailänderin Kilasu Ostermeyer (beste Platzierung: Nr. 53 der Weltrangliste), der Engländerin Jessica Hopton sowie der Schottin Ciara Torrence. TSV-Sportwart Tim Bambach: „Wenn wir die Damenspiele holen, gewinnen wir das Match. Mit Kristin und Jenny hoffen wir auf mindestens einen Damenpunkt.“ Mit dem Indonesier Ary Trisnanto, dem Engländer Matthew Claire, dem Ungar Gergely Krausz und den Brüdern Nikolai und Joachim Persson verfügen die Norddeutschen auch über einen starken Herrenkader. Während Freystadt in den beiden Herreneinzel leicht favorisiert ist, hängt der Ausgang der Doppelbegegnungen sicherlich von der Tagesform ab. Hier erhofft man sich mindestens einen Punkt von den Doppelspezialisten Oliver Roth und Co.