Das Frühjahrsfinale 2019 von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ fand vom 07. bis 11. Mai in Berlin statt. Insgesamt 24 Titel in sechs olympischen und drei paralympischen Sportarten wurden an die besten Schulmannschaften Deutschlands vergeben. Darunter war mit der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg der bayerische Vertreter beim Badminton mit zwei Mannschaften am Start.

Die Jüngeren holen sich Platz 5. (Foto: L. Franz)

In zwei Altersklassen, Wettkampfklasse II (Jahrgang 2002 bis 2004) und III (Jahrgang 2004 bis 2007) traten die Landessieger aus allen 16 Bundesländern zum großen Bundesfinale in der Max-Schmeling-Halle an und suchten die besten Schulmannschaften Deutschlands. Ein Mannschaftswettkampf besteht aus zwei Jungeneinzeln, zwei Mädcheneinzeln und je einem Jungendoppel, Mädchendoppel und Mixed. Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist Jugend trainiert für Olympia & Paralympics der größte Schulsportwettbewerb der Welt und das seit 1969.

Bronze bei der WK II geht nach Nürnberg an die Bertolt-Brecht-Schule  (Foto: BBV)

Aus Bayern vertrat die Bertolt-Brecht-Schule, an dem der Verband seinen Landesleistungsstützpunkt betreibt, in Berlin die Sportart Badminton. Da die meisten Schüler der WK III noch sehr jung waren und gegen teils drei Jahre ältere Spieler antraten, ist der Platz 5 am Ende ein sehr gutes Ergebnis. Bis auf das verlorene Viertelfinale gegen Thüringen (2:5) wurden alle anderen Begegnungen deutlich gewonnen.

Foto: L. Gunzelmann

Ganz andere Ziele hatten die Schulmannschaft in der Wettkampfklasse II. Problemlos zog die Mannschaft ins Halbfinale ein und musste dort als Drittgesetzter gegen den Vorjahressieger aus NRW, Luisenschule. Diese Begegnung hatte es in sich. Knapp 3,5 Stunden wurde auf beiden Seiten gekämpft, geschwitzt, gejubelt und geweint. Dabei alleine die beiden gewonnen Herreneinzel von Kilian Maurer (ESV Flügelrad Nürnberg) und Justin Seibel (TSV Neuhausen-Nymphenburg) mit einer Spielzeit von jeweils 70 Minuten. Am Ende musste sich die Beretolt-Brecht-Schule hauchdünn mit 3:4 geschlagen geben und verpasste den Einzug ins Finale. Das Spiel um Platz Drei war dann wieder eine klare Angelegenheit. Mit 6:1 sicherte man sich gegen Rheinland-Pfalz die Bronzemedaille.

Hochspannende Partie im Halbfinale gegen NRW / Foto: L. Gunzelmann)

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