Am 17. Mai 2019 wurde im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und dem bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus Michael Piazolo, für eines der größten Schulneubauprojekte Deutschlands der Grundstein in Nürnberg gelegt. Das Kooperative Schulzentrum Bertolt-Brecht-Schule (BBS) wird für rund 170 Millionen Euro bis Frühjahr 2022 errichtet. Die Infrastruktur und die Bedingungen für den Nachwuchsleistungssport in Nürnberg werden sich damit weiter erheblich verbessern.

„Die Planungen umfassen ein städtisches Gymnasium mit den Jahrgangsstufen 5 bis 12, eine städtische Realschule, Jahrgangsstufen 5 bis 10, und eine staatliche Mittelschule, Jahrgangsstufen 5 bis 9, sowie zwei weitere Klassen zum Erreichen der Mittleren Reife „9+2“. Die drei Schultypen werden von rund 1 850 Schülerinnen und Schülern besucht und von rund 200 Lehrkräften pädagogisch betreut.

Die Planungen der BBS enthalten auch eine 3-fach- sowie eine 4-fach-Sporthalle. Während der Schulzeit wird in den Hallen entsprechender Schulsport stattfinden. Als Eliteschule des Sports werden die Sporthallen außerdem auch außerschulisch von Kooperationsvereinen und Verbänden genutzt. Der außerschulische Sportbetrieb wird auch in den Schulferien stattfinden. Während die 3-fach-Sporthalle nicht als Versammlungsstätte im Sinne der Versammlungsverordnung geplant ist, wird die 4-fach-Sporthalle als solche bis zu 800 Personen, zzgl. 200 Personen auf den Zuschauerrängen fassen“ (wbg Nürnberg Immobilien, 2019).

Das Trainerteam am Landesleistungsstützpunkt: Tobias Wadenka, Nikolai Tønnesen & Luaks Gunzelmann (v. l. n. r.) (Foto: DC-Fotografie)

Der Bayerische Badminton-Verband hat seit 2009 eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Nürnberg und der Regierung von Mittelfranken und betreibt an der Eliteschule des Sports den Landesleistungsstützpunkt Badminton. Sportlich besonders talentierten Schülern wird an der BBS die Möglichkeit gegeben, die Ausübung ihrer Sportart und ihre schulische Ausbildung optimal miteinander zu verbinden. Auswärtige Sportlerinnen und Sportler haben dabei die Möglichkeit im Sportinternat „Haus der Athleten“ zu wohnen und werden dabei rund um die Uhr pädagogisch betreut.

„Wir fiebern dem Neubau, insbesondere den modernen Trainingshallen und Athletikbereichen schon sehr entgegen. Der Neubau wird der gesamten Region und dem Bayerischen Badminton-Verband auf ein neues Level im Nachwuchsleistungssport bringen. Bleibt nur zu hoffen, dass bei diesem Megaprojekt alles in Planung bleibt und der Einzug im Frühjahr 2022 klappt“, freut sich Lukas Gunzelmann, technische Leitung am Landesleistungsstützpunkt in Nürnberg ,über den Neubau der BBS.

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