Neben der erstmalig durchgeführten C-Trainer Spielerausbildung, die im Juli zuende ging, endete im August eine weitere Ausbildungsreihe, die in dieser Form neu im Angebot des BBV ist: die Trainerassistentenausbildung. Alle 18 Teilnehmer meisterten dabei mit Bravour die abschließende Lehrprüfung und beendeten damit die vier Wochenenden umfassende Ausbildungspremiere.Ausbildung in Modulen

Während „Badminton Basics“, das erste Modul der Ausbildungs, einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Sportart und deren Vermittlung gibt, zielen die folgenden drei Module auf die Ausbildung der technischen Fertigkeiten der Teilnehmer (Badminton spielen), die spezifische Vermittlung von Badmintoninhalten (Badminton verstehen und vermitteln) sowie das generelle Lehren und Lernen im Sport (Sport verstehen und vermitteln) ab.

Modularer Aufbau von C-Trainer und Trainerassistent

Besonders das zweite Modul, bei dem die Teilnehmer in den Genuss von Individualtraining durch die angehenden C-Trainer aus der Spielerausbildung kamen (hier ein ausführlicher Bericht), sowie der mögliche Wechsel bei Terminproblemen in eine andere Ausbildungsreihe, machten die Vorteile des neuen modularen Konzepts deutlich.

Für viele der 18 Teilnehmer, die durch den erfolgreichen Abschluss nun eine offizielle DOSB Trainerlizenz erhalten, war die Ausbildung aber nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum C-Trainer. Der Trainerassistent ist nicht nur eine eigenständige Ausbildung, die auch weniger erfahrenen Badmintonspielern einen leichteren Einstieg in das Ausbildungssystem ermöglichen soll, sondern kann auch in vollem Umfang auf die C-Ausbildung angerechnet werden. Diese besteht aus acht Modulen, wobei die ersten vier davon den Trainerassistent bilden (s. Abbildung). So werden gleich mehrere Absolventen des „Trassis“ schon im kommenden Jahr die zweite Hälfte der Ausbildung in Angriff nehmen.

Tobias Wadenka