Freystadt erwartet zum Vorrundenschluss am Samstag, 16.00 h mit Mülheim und am Sonntag, 15.00 h mit Lüdinghausen zwei Topteams, die mit zahlreichen Nationalspielern und Olympiakandidaten antreten werden. Freystadt spielt in Bestbesetzung und muss als Tabellenachter punkten, um nicht Gefahr zu laufen, auf einem Abstiegsplatz zu landen.

Samstag, 16.00 Uhr – TSV Freystadt – 1. BV Mülheim
Sonntag, 15.00 Uhr – TSV Freystadt – SC Union Lüdinghausen

Halleneinlass ist eine Stunde vor Spielbeginn, Mehrzweckhalle Freystadt, Allersbergerstr.11.
Unter den Zuschauern wird ein 5-Liter-Bierfaß Pyraser sowie ein Shirt und Schläger des Badmintonausrüsters Siamsports YangYang verlost. Die Spiele können im Liveticker unter https://b.aufschlagwechsel.de/ mitverfolgt werden. Außerdem senden badmintonsport.tv (bsTV4) und sportdeutschland.tv/badminton live.

Kristin Kuuba, erfolgreichste Spielerin in der vergangenen Bundesligasaison. Foto: Marcus Mehlich

Tabellensituation, Aufstellung:
Freystadt liegt punktgleich mit Trittau auf dem achten Tabellenplatz. Zum Tabellenletzten, dem TSV Neuhausen-Nymphenburg beträgt der Vorsprung fünf Punkte. Mit Ausnahme des Indonesier Fikri Hadmadi werden die Oberpfälzer auf alle Topleute zurückgreifen können. Im Einzel ist die Estin Kristin Kuuba gesetzt und wird im Doppel an der Seite der 19-jährigen Österreicherin Serena Au Yeong spielen. Das erste Doppel werden Johannes Pistorius und der Engländer Max Flynn bestreiten, die bisher eine positive Spielbilanz aufweisen. Für das zweite Herrendoppel stehen mit dem ehemaligen dänischen Weltklassespieler Rasmus Bonde, Ex-Vizeeuropameister Oliver Roth und Mannschaftsführer Florian Waffler gleich drei Doppelspezialisten bereit. Auch im Herreneinzel müssen sich die Freystädter nicht verstecken. Neuzugang Leon Seiwald aus Österreich hat in den ersten Spielen gezeigt, dass er vor Spielern, die in der Weltrangliste weit vor ihm stehen, durchaus mithalten kann. Auch die Formkurve von Hannes Gerberich zeigt kontinuierlich nach oben. Er landete im letzten Bundesligaspiel in Wipperfeld seinen ersten Saisonsieg im Einzel.

Freystadt – Mülheim
In der vergangenen Saison standen sich Freystadt und Mülheim dreimal gegenüber. In der Hauptrunde gelang dem TSV zuhause ein Sieg, im Play-off setzen sich die Mülheimer mit 5:2 durch. Das Team des 1. BV Mülheim ist gespickt mit internationalen Stars. Ihre Stärken liegen im Herrendoppel mit den beiden Engländern Tom Wolfenden und Callum Hemming, dem Schotten Alexander Dunn sowie dem Russen Konstatin Abramov und dem Inder Thakur Siddharath. Gut besetzt sind die Mülheimer auch im Einzel mit dem aus Sri Lanka stammenden Niluka Karunaratne, dem Ukrainer Dmytro Zavadsky und dem deutschen Nationalspieler Alexander Roovers.  Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Johanna Goliszweski rechnet sich Freystadt insbesondere bei den Damenspielen einiges aus gegen die deutschen Nationalspielerinnen Lara Käpplein und Judith Petrikowski sowie die erst 17-jährige Schottin Rachel Sugden.

Freystadt – Lüdinghausen
Der deutsche Vizemeister von 2016 ist bisher unter den Saison-Erwartungen geblieben. Mit sechs deutschen, zwei holländischen und einem österreichischen Nationalspieler ist Lüdinghausen in der Favoritenrolle. Trotzdem sehen die Freystädter realistische Chancen auf einen Punktgewinn. Im Spitzeneinzel spielt Kai Schäfer, deutscher Meister von 2018, Nationalspieler mit Weltranglistenplatz 83 und derzeit bester deutscher Einzelspieler. Im 2. Herreneinzel ist der Holländer Nick Fransmann mit einer Bundesligabilanz von vier Siegen gegenüber zwei Niederlagen in der Favoritenrolle. Auf ein absolutes Topspiel können sich die Zuschauer im Dameneinzel zwischen der Estin Kristin Kuuba und der deutschen Meisterin Yvonne Li freuen. Die deutsche Olympiahoffnung Li präsentierte sich vergangene Woche bei den SaarLorLux open in Topform und erreichte gegen starke Konkurrenz aus Europa und Asien das Halbfinale. In der Weltrangliste liegt sie auf dem 39. Platz, 20 Plätze vor Kuuba. In der vergangenen Saison gewann Kuuba in heimischer Halle gegen Li und man darf gespannt, ob der Estin eine Wiederholung gelingen wird. Interessant wird auch sein, wie sich die Freystädter Doppel gegen die Topstars wie den Holländer Jelle Maas, (Nummer 37 der Welt) und den deutschen Nationalspieler Josche Zurwonne schlagen werden. Auch für Freystadt’s Damendoppel wird es schwer gegen die Engländerin Ciara Torrance und die deutsche Nationalspielerin Eva Janssens.