Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr lud der DBV vom 13. – 15. Dezember erneut die in der Trainerausbildung tätigen Referenten der Landesverbände zum gemeinsamen Austausch nach Hannover ein.

Gruppenfoto mit den Teilnehmern der parallel stattfindenden A-Trainer-Ausbildung (Foto: NBV)

Für den BBV nahmen Landeslehrtrainer Tobi Wadenka und Birgit Walter teil. Birgit wird künftig in der Trainerausbildung für die Bereiche Athletik und sportartübergreifende Themen zuständig sein. Direkt nach der Anreise stand Freitag Abend bereits ein erstes Highlight auf der Agenda: Der ehemalige Bundestrainer und aktuelle Head of Performance & Development bei Badminton Europe Jacob Oehlenschlaeger übernahm den ersten Part des Workshops und stellte uns seine Prinzipien zur Talententwicklung, sowie sein Vorgehen bei der Entwicklung und Vermittlung von Schlagbewegungen vor.

Auch die kommenden Tage waren gespickt mit interessanten Themen und weiteren hochkarätigen Referenten. Nachdem es Samstag Vormittag zahlreiche Anregungen zur Gestaltung erfolgreicher Lernprozesse gab, stand der Nachmittag voll und ganz unter der Überschrift Digitalisierung. Zunächst ermöglichte uns Marcus Söhngen vom Tischtennis-Verband Niedersachsen e.V. einen spannenden Einblick in eine benachbarte Sportart. Im Tischtennis ist es heute bereits möglich ganze Prüfungsleistungen rein digital zu erbringen. Ganz so weit sind wir im Badminton noch nicht, doch auch hier wird fleißig daran gearbeitet die digitalen Möglichkeiten in Form der Online-Plattform “Racketmind” noch besser in die Trainerausbildung zu integrieren. Zu diesem Zweck gab es im Anschluss eine Praxisschulung um den Referenten die vielfältigen Möglichkeiten, die die Plattform bietet, näher zu bringen. Zwischendurch hatten wir zur Abwechslung die Gelegenheit, uns im Para-Badminton auszuprobieren – eine super spannende und lehrreiche Erfahrung, die den Respekt vor der Leistung der Para-Athleten noch deutlich vergrößert hat.

Am Sonntag nahm sich schließlich sogar Chef-Bundestrainer Detlef Poste Zeit, um den Referenten einen Einblick in das aktuelle Schwerpunktthema Beinarbeit/ Lauftechnik zu geben. Nach ein paar grundlegenden theoretischen Gedanken zum Thema ging es dann natürlich auch noch in die Halle, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Alles in allem war es erneut eine sehr gelungene Veranstaltung, die neben den vielen fachlichen Inputs auch Gelegenheit bot, sich über die Landesverbände hinweg auszutauschen.