Mittlerweile liegt das Finale von „Jugend trainiert für Olympia“ schon einige Monate zurück. Seit 1969 ist dieser Schulsportwettbewerb mit etwa 800.000 Teilnehmern der größte der Welt. Mitte Mai konnte die Badmintonmannschaft der Bertolt-Brecht Schule Nürnberg bei diesem Wettbewerb der Superlative in Berlin die Bronzemedaille erspielen. Souverän spielten sich die Athleten des LLSTP bis ins Halbfinale. Danach folgte ein langer, anstrengender Kampf gegen den Vorjahressieger – die Luisenschule Mühlheim. Leider konnte NRW nach 3,5 Stunden den Sieg knapp für sich entscheiden. Im Spiel um Platz drei zeigte das bayerische Team wieder seine Dominanz. Mit 6 zu 1 konnten sie sich locker gegen Rheinland-Pfalz durchsetzen und sicherten sich so den verdienten Podestplatz.

 (Genaue Details im damaligen Bericht von Lukas Gunzelmann : https://badminton-bbv.de/site/2019/05/14/bronze-beim-bundesfinale-fuer-bayern-bei-jugend-trainiert-fuer-olympia )

Die Schulmannschaft der Bertolt-Brecht-Schule durfte sich im Frühjahr über die Bronzemedaille bei Jugend trainiert für Olympia freuen (Foto: BBV)

Warum aber wird der längst vergangene Wettbewerb wieder aufgegriffen? Der Grund ist, dass erst am Mittwoch, den 08. Januar 2020, die Ehrung des Erfolges in München war.

Der Kulturminister Michael Piazolo zeichnete Bayerns beste Schulsportmannschaften – so auch das Team der Bertolt-Brecht Schule – aus. Er ehrte die herausragenden Leistungen mit der Schulsport-Verdienstmedaille. Dank sprach Herr Piazolo auch den Lehrern und Trainern sowie den Eltern aus, die ihre Kinder immer bestmöglich unterstützen. An dieser Stelle ist auf jeden Fall Lukas Gunzelmann zu nennen. Der junge Landestrainer verbringt viele Wochenenden als Coach in Sporthallen, so auch das Bundesfinale in Berlin, und hat immer ein offenes Ohr für die bayerischen Athleten. Seine Meinung zu Jugend trainiert für Olympia ist: „JtfO ist auf allen Ebenen – von Kreis- bis Bundesebene- ein Erfolgrsrezept im Schulsport. Schülerinnen und Schüler werden durch dieses Format in verschiedenen Sportarten an Wettkampf in einem Team  herangeführt. Leider ist in Bayern in den vergangenen Jahren die Anzahl teilnehmender Schulen und Mannschaften rückläufig gewesen. Hier müssen und werden wir uns als Verband stärker einbringen um diesen Trend zu stoppen und die Sportart Badminton attraktiver für den normalen Schulsport zu machen.“

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Lukas Gunzelmann will die Sportart Badminton für den normalen Schulsport attraktiver machen (Foto: DC-Fotografie)

Von Rudern und Ski Alpin bis zum Badminton – 24 Schulmannschaften aus Bayern wurden in verschiedensten Sportarten geehrt. Der Kulturminister lobte die hohe Motivation sowie den sportlichen Vorbildcharakter der Schüler und Schülerinnen. 

Auch die Staatssekretärin Anna Stolz beglückwünschte die bayerischen Schülerteams zu ihren Erfolgen.

Schick gekleidet präsentierten sich die Badmintonspieler aus Nürnberg und zeigten, dass sie nicht nur in Sportklamotten eine gute Figur machen. Das Team besteht größtenteils aus Athleten des Landeslesitungsstützpunkts, aber auch Kiara Hochrein (Fußballspielerin der BBS) war eine wichtige Stütze. Nahezu ohne Vorerfahrung trat sie gegen die verständlicherweise deutlich besseren Spieler an und unterstützte ihr Team, wo sie nur konnte. 

Die Ehrung wurde in der prunkvollen Residenz München ausgeführt und sorgte so für ein fantastisches Ambiente. Bei leckerem Essen hatten die Sportler aus ganz Bayern eine Menge Spaß!

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Nicht nur in Sportklamotten machen die jungen Spieler eine gute Figur (Foto: Lukas Gunzelmann)

Die Schulsportmannschaft aus Nürnberg konnte sich und die Sportart Badminton hervorragend präsentieren und wir sind gespannt, welches Ergebnis die Athleten dieses Jahr bei JtfO erzielen können!