Die Badmintonspieler des Bezirks Niederbayern / Oberpfalz trauern um Anton Krug, der am 25.April im Alter von 61 Jahren für alle unerwartet verstorben ist.

Anton Krug war viele Jahrzehnte für den Badmintonsport aktiv und dabei vom 1.12.1997 bis 28.2.17 zwanzig Jahre lang Abteilungsleiter und anschließend Schatzmeister bei seinem Verein TV 1875 Burglengenfeld.

Den Einstieg in den Badmintonsport fand er 1975 beim ESV 27 Regensburg, für den er bis zu dessen Auflösung der Badminton-Abteilung 1993 als Spieler in der damaligen Bezirksliga treu blieb.

Nach seinem anschließend notwendigen Wechsel zum TV 1875 Burglengenfeld übernahm er nicht nur als Funktionär Verantwortung, sondern baute er dort zwei Teams bei den Aktiven auf. Für diese Mannschaften spielte er bis 2017 auch noch selbst.

Als Lehrer in Maxhütte und den anschließenden 20 Jahren auch noch als stellvertretender Schulleiter an der Mittelschule Maxhütte-Haidhof galt dem Nachwuchs sein besonderes Augenmerk.

Als Jugendtrainer, unter anderen auch seiner beiden Kinder Verena und Tobias, die heute in der südostdeutschen Regional- bzw. Bayernliga spielen, formte er eine Jugend- und eine Schülermannschaft in seinem Verein, die einige Jahre im Bezirk mitwirkten.

Von seinen Sportfreunden wurde er als ein, auf dem Spielfeld schwer zu bezwingender, stets fairer Gegner und besonders angenehmer, immer freundlicher Mensch geschätzt.

Natürlich blieb seine engagierte, ehrenamtliche Tätigkeit zum Nutzen des Badmintonsportes auch seinem Dachverband, dem bayerischen Badminton-Verband nicht verborgen. 2007 wurde Toni Krug mit der BBV-Ehrennadel in Silber, 2012 mit der BBV-Ehrennadel in Silber mit Kranz und 2017 mit der BBV-Ehrennadel in Gold – eine Auszeichnung, die nur ganz Wenige erhalten – für sein Wirken geehrt.

Die Badmintonspieler des Bezirks werden den Pionier Ihres Sports in der Oberpfalz nicht vergessen.