Da die Regionalligasaison 2019/20 jetzt offiziell als beendet gilt und die Teilnehmer der nächsten Saison feststehen, lohnt sich doch ein Rückblick auf die vergangenen Spieltage. Wie die Saison verlief und wer die Nase vorn hatte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die ehemals beiden Regionalligen Südost (Südost-Ost und Südost-Süd) wurden in der vergangenen Saison zu einer Regionalliga zusammengeführt. Dadurch traten 12 Mannschaften aus Nord- und Südbayern, Baden-Württemberg und Sachsen gegeneinander an.

Spannender Saisonverlauf

Aus bayerischer Sicht vertraten 8 Teams den Freistaat – erfolgreich! Schon zu Beginn setzten sich der TuS Geretsried sowie der TV Dillingen an der Spitze der Tabelle ab. Die beiden Absteiger aus der 2. Bundesliga lieferten sich bis zum Ende ein spannendes Duell um den direkten Wiederaufstieg. Aufgrund von Corona sind die beiden letzten Spielwochenenden entfallen. Diese wären entscheidend gewesen, da zu diesem Zeitpunkt der Meister noch nicht sicher feststand. Vor allem da der TuS Geretsried auf seinen Verfolger den TV Dillingen getroffen wäre. In der Hinrunde gewann Dillingen diese Partie mit 5 zu 3. Nun krönte sich Geretsried mit zwei Punkten Vorsprung zum Meister und schlägt nächstes Jahr wieder in der 2. Bundesliga auf. Dillingen hätte ebenso die Möglichkeit zum direkten Wiederaufstieg gehabt, verzichtete aber darauf. 

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Knappes Rennen: Mit zwei Punkten Vorsprung krönte sich der TuS Geretsried zum Meister (Foto: Privat)

Im Mittelfeld war ebenfalls ein spannender Kampf geboten. Auf Platz drei landete die baden-württembergische Mannschaft Neusatz mit 24 Punkten. Knapp dahinter der Post SV Augsburg mit einem Punkt weniger auf dem Konto. Das Team um Robin Fiedler, Pascal Scheiel und Verena Krug zeigte starke Spiele und konnte sich bereits letztes Jahr einen Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern. Nächstes Jahr wird das Team leider nicht mehr positiv überraschen: Die Mannschaft hat zurückgezogen. Platz 5 erreichte der TV Marktheidenfeld mit 10 gewonnenen Spielen und zwei unentschieden. Mit gleichem Punktestand aber schlechterer Bilanz als Marktheidenfeld steht Eggenstein-Leopoldshafen auf Rang 6. Ein Spiel weniger gewonnen hat Neubiberg und sichert sich damit Platz 7 der Tabelle.