Während die U13-Spielerinnen und Spieler wieder im Turnieralltag angekommen sind, war es für die U11-er das erste überregionale Turnier seit Februar. Für zwölf bayerische Athletinnen und Athleten ging es am Wochenende nach Refrath zur 11. DBV-A-Rangliste 2020.

Bei der „deutschen Rangliste“ wurden alle drei Disziplinen unter strenger Beachtung der Corona-Maßnahmen ausgetragen. Durch das Hygienekonzept konnten 149 Spieler auf drei Tage verteilt am Turnier teilnehmen. Gespielt wurde in 11er-Sätzen. Die bayerischen Nachwuchsspielerinnen und Spieler konnten drei Titel abräumen. Alexia Nedelcu vom TSV Wolfstein war dabei zweimal siegreich. Aber es waren noch weitere Medaillen auf dem Heimweg mit im Gepäck.

Aufgrund der zahlreichen Meldungen wurde das Einzel und Mixed im Gruppensystem gespielt. Somit bestritten die bayerischen Athleten einige spannende Spiele. Am Freitag wurde der Mixedwettbewerb ausgespielt. Samstags kämpften die U13-Nachwuchstalente im Einzel und Doppel um jeden Punkt. Am Sonntag gingen die Kleinsten an den Start. 

Altersklasse U11

Bei unseren jüngsten Teilnehmern war aus bayerischer Sicht das Motto ganz klar: Qualität vor Quantität! Nur drei Spielerinnen und Spieler traten die weite Reise nach Refrath an. Die lange Anfahrt hat sich für die drei Kids auf jeden Fall gelohnt: Drei von vier Titel haben sie abgeräumt! 

Bei den Jungs ging nur Naman Kundi vom TSV Neubiberg-Ottobrunn an den Start. Im Einzel schaffte er es nach drei souveränen Gruppensiegen ins Viertelfinale. Dort musste er sich aber in der Verlängerung des vierten Satzes geschlagen geben. Im Doppel lief es deutlich besser für Naman: An der Seite von Fabian Karmann schafften die Beiden einen deutlichen Auftaktsieg. Auch das Halbfinale und Finale konnte die top-gesetzte Paarung in vier Sätzen für sich entscheiden – Glückwunsch zum Titel!

Im Mädcheneinzel spielte Alexia Nedelcu stark auf. Ohne Satzverlust wurde die Wolfsteinerin Turniersiegerin und zeigte wieder einmal, dass sie zu den Besten der Besten gehört. Auch Ailin Zheng (TV 1846 Nürnberg) zeigte eine gute Leistung. Ailin schaffte es bis ins Halbfinale und musste sich erst dort nach vier umkämpften Sätzen geschlagen geben. Gemeinsam waren die beiden Mädels im Doppel unschlagbar. Ohne einen Satz zu verlieren, standen die zwei Top-Spielerinnen ganz oben auf dem Podest. Alexia holte sich damit ihren zweiten Titel.