In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie gilt mehr denn je: Das Engagement von rund 300.000 ehrenamtlich Tätigen im bayerischen Sport ist die Grundvoraussetzung für den Sportbetrieb. Das Jahressteuergesetz 2020 schafft nun zusätzliche Entlastung für das Ehrenamt.
„Die Corona-Pandemie mit ihren Folgen für unsere Vereine und Sportfachverbände wird uns auch im kommenden Jahr noch beschäftigen. Daher sind steuerliche Erleichterungen in der aktuellen Situation überlebenswichtig und ein echter Schub für unser Ehrenamt“, kommentierte Präsidiumsmitglied Udo Egleder nach dem BLSV-Verbandsausschuss im November die angekündigten Erleichterungen für das Ehrenamt im Rahmen eines neuen Steuergesetzes. Dieses wurde jetzt durch den Bundestag verabschiedet und beinhaltet eine deutliche Stärkung des gemeinnützigen Sektors.

So wird im Rahmen des neuen Steuergesetzes unter anderem der Übungsleiterfreibetrag von 2.400 auf 3.000 Euro und die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro erhöht. Ebenso wird die Grenze für den vereinfachten Nachweis von Zuwendungsbestätigungen (sog. „Spendenquittungen“) von 200 auf 300 Euro erhöht. Dies beinhaltet, dass für die steuerliche Anerkennung der Kontoauszug beim Spender als Beleg ausreichend ist. Darüber hinaus wird die Besteuerungsfreigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von 35.000 auf 45.000 Euro erhöht.

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteileung des Bayerischen Landessport-Verbands e.V.