BBV schließt Haushaltsjahr 2025 planmäßig ab

Der Bayerische Badminton-Verband hat das Haushaltsjahr 2025 mit Einnahmen von rund 905.000 Euro und Ausgaben von etwa 966.000 Euro planmäßig abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis sehr nahe an den Planzahlen. Die Rücklagen reduzierten sich entsprechend auf 330.000 Euro. Das endgültige Rechnungsergebnis inklusive Kassenprüfbericht wird dem Verbandstag am 18. April 2026 zur Genehmigung vorgelegt.
Stabile Planung und gezielte Investitionen in die Zukunft
„Wir waren im Jahr 2025 sehr gut in der Planung und haben keinen Nachtragshaushalt benötigt. Unplanmäßige Entwicklungen konnten wir frühzeitig erkennen, intern ausgleichen und gezielt darauf reagieren. Gleichzeitig haben wir bewusst in wichtige Zukunftsthemen investiert – sowohl in den Leistungssport, die Aus- und Fortbildung von Trainerinnen und Trainern als auch in die Digitalisierung.“
Johannes Oswald
Geschäftsführer BBV

Der gezielte Einsatz von Rücklagen war Teil der Haushaltsplanung und entspricht den Beschlüssen des Verbandstags 2025. Ziel ist es, vorhandene Mittel bewusst für die Weiterentwicklung des Verbands einzusetzen. Im Leistungssport ergab sich durch den Hallenbrand an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg und die damit verbundenen Zusatzbelastungen ein einmaliger negativer Sondereffekt.

 

Insgesamt zeigt sich der Verband finanziell weiterhin stabil aufgestellt, weist jedoch ein strukturelles Defizit im niedrigen fünfstelligen Bereich auf. Im Jahr 2026 ist ein weiterer Rücklagenabbau geplant, bevor ab 2027 wieder ein ausgeglichener Haushalt angestrebt werden muss.

„Unser Ziel bleibt eine stabile und nachhaltige Entwicklung des Badmintonsports in Bayern auf der Basis solider Finanzen und moderater Belastungen unserer Mitgliedsvereine. So machte die Verwaltungskostenumlage (VKU) auch im Jahr 2025 weniger als 20 Prozent der Gesamteinnahmen aus.“
Frank Schlosser
BBV-Präsident

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