Steigende Mitgliederzahlen bei fast 22.000 Personen
Die Zahl der Personenmitglieder liegt nach der BLSV-Meldung zum Jahresbeginn 2026 bei 21.931 Mitgliedern. Gegenüber dem Vorjahr (20.776 Mitglieder) entspricht das einem Anstieg von rund 5,6 Prozent.
Für das Jahr 2026 geben insgesamt 605 Vereine in Bayern an, dass bei ihnen Badminton gespielt wird. Im Vorjahr waren es 597 Vereine. Davon sind weiterhin 282 Vereine Mitglied im Bayerischen Badminton-Verband.
Auch die Gesamtzahl der in Vereinen Badminton spielenden Personen in Bayern ist gestiegen: von 30.029 Personen zum Jahresbeginn 2025 auf 31.708 Personen zum Jahresbeginn 2026. Das entspricht ebenfalls einem Zuwachs von rund 5,6 Prozent.
Digitalisierung, Finanzen und bessere Abläufe
Das erste Halbjahr 2026 war in der Verbandsentwicklung vor allem von zwei Querschnittsthemen geprägt: Digitalisierung und Finanzen. Für Geschäftsführer Johannes Oswald steht dabei eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie schaffen wir im BBV bessere Abläufe, mehr Transparenz und weniger unnötige Arbeit für Hauptamt und Ehrenamt?
Ein wichtiger Schritt war die Umstellung der Buchhaltung von Lexware auf DATEV. Dieser Weg war lang, arbeitsintensiv und hat während der Umstellung an vielen Stellen mehr Aufwand verursacht, als von außen sichtbar war.
Ein konkretes Beispiel dafür ist die Haushaltsübersicht: Buchungsstände und Auswertungen für die einzelnen Ressorts und Bezirke können inzwischen teilautomatisiert und wöchentlich zur Verfügung gestellt werden. Das hilft bei der Steuerung des Haushalts und sorgt für Klarheit.
Zur Jahresmitte zieht Oswald auch finanziell eine positive Bilanz: „Wir sind bei den Ausgaben im Plan und können dank leicht erhöhter Einnahmen im Bereich Sportförderung weitere Maßnahmen durchführen. Durch die VKU-Beschlüsse haben wir zudem eine gewisse Planungssicherheit für das kommende Jahr. So können wir weiterhin die Strukturen des BBV stärken und Badminton in Bayern fördern.“
Auch bei der Zeiterfassung und Lohnabrechnung wurde im ersten Halbjahr ein wichtiger Schritt gemacht. Statt zwei getrennter Lösungen nutzt der BBV mit Personio nun eine zentrale Plattform. Auch diese Umstellung war zeitaufwendig und mit vielen Detailfragen verbunden. Jetzt können die Mitarbeitenden an einem digitalen Ort Themen wie Zeiterfassung, Abwesenheiten und weitere personalbezogene Prozesse erledigen.
Blick in die 2. Jahreshälfte
Für das zweite Halbjahr soll dieser Weg weitergehen. Ein Schwerpunkt werden die Prozesse rund um Turniere sein. Hier möchte der BBV mit neuen Vorlagen und klareren Abläufen arbeiten und prüfen, wo sinnvolle Entwicklungsschritte möglich sind.
Das Ziel bleibt dabei unverändert: Das Ehrenamt soll schrittweise von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Nicht, weil Organisation unwichtig wäre, sondern weil gute Organisation möglichst wenig Zeit binden soll. Diese Zeit soll dort ankommen, wo sie am meisten Freude macht: bei der Arbeit für den Sport, für die Vereine und für die Menschen im Badminton.