Coaches machen den Unterschied – und genau deshalb investiert der Bayerische Badminton-Verband gezielt in die Zukunft seiner Trainerinnen und Trainer.
Mit Blick auf die B-Trainer-Ausbildung Leistungssport 2026/2027 des Deutschen Badminton-Verbands schreibt der BBV erstmals zwei Stipendien zur Erlangung der Lizenzstufe B-Leistungssport im Wert von jeweils 800 Euro aus. Ziel ist es, engagierte Trainerinnen und Trainer auf ihrem weiteren Ausbildungsweg zu fördern und gleichzeitig neue Impulse für die Entwicklung des Badmintonsports in Bayern zu setzen.
„Trainer sind weit mehr als reine Vermittler von Technik und Taktik. Sie sind Motivatoren, Vorbilder und Wegbegleiter. Wer sich als Coach weiterentwickelt, gestaltet aktiv die Zukunft unseres Sports mit“, erklärt Landeslehrtrainer, Nicolas Casado.
Doch das Stipendium soll mehr sein als eine reine finanzielle Unterstützung. Der BBV möchte bewusst Personen fördern, die Ideen, Visionen und Gestaltungswillen mitbringen. Deshalb enthält das Bewerbungsformular auch eine besondere Zukunftsfrage:
„Stell dir vor, wir schreiben das Jahr 2036. Wie sieht Badminton Bayern in zehn Jahren aus – und was muss passieren, damit Badminton keine Randsportart mehr ist?“
Die Bewerber sind ausdrücklich eingeladen, kreativ zu denken und moderne Hilfsmittel wie Künstliche Intelligenz zu nutzen, um eine realistische Vision für die Zukunft des Badmintonsports zu entwerfen.
„Wir suchen nicht nur gute Trainer für heute, sondern Menschen, die bereit sind, Badminton in Bayern aktiv weiterzuentwickeln. Die Frage nach dem Jahr 2036 soll dazu motivieren, größer zu denken: Wie schaffen wir mehr Sichtbarkeit? Wie begeistern wir mehr Kinder und Jugendliche? Wie entwickeln wir moderne Vereinsstrukturen und innovative Trainingsangebote? Genau solche Gedanken brauchen wir für die Zukunft unseres Sports“, so Gunzelmann.
Die Bewerbungsphase läuft bis zum 01.07.2026. Die Vergabe der beiden Stipendien erfolgt durch ein Auswahlgremium bestehend aus Sportdirektor Lukas Gunzelmann, Landeslehrtrainer Nicolas Casado sowie Tobias Spägele als Mitglied des Lehrausschusses und Leiter eines zertifizierten VICTOR BBV-Stützpunkts.