Erster internationaler Turniersieg für Kilian Scherer
Für Kilian Scherer (TS: Nürnberg) hätte das Turnier kaum besser laufen können. Im Herreneinzel spielte sich der Nürnberger zunächst souverän ins Viertelfinale. Dort wurde es erstmals richtig eng: In einem packenden Drei-Satz-Match behielt Kilian die Nerven und zog ins Halbfinale ein. Dort ließ er nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen Sieg den Platz im Finale.
Für Kilian war es das erste internationale Finale – und dort setzte er direkt ein Ausrufezeichen. In zwei Sätzen holte er sich den Sieg und damit seinen ersten internationalen Turniersieg.
Kilian Scherer gewinnt die Einzelkonkurrenz. Bild: Niko Krizmaníc
Sieg im Herrendoppel
Doch mit dem Sieg im Einzel war das Turnier für Kilian noch nicht vorbei. Gemeinsam mit seinem Doppelpartner Yutong He (TS: Nürnberg) zeigte Kilian Scherer auch im Herrendoppel starke Leistungen. Nach überzeugenden Auftritten erreichte das Duo das Halbfinale, wo es nach drei umkämpften Sätzen als Sieger vom Feld ging. Auch im Finale blieb es spannend: die Nürnberger setzten sich erneut in drei Sätzen durch und krönten sich mit Gold.
Damit durfte Kilian gleich doppelt jubeln: Gold im Einzel, Gold im Doppel – ein perfektes Wochenende für den Nürnberger.
Für einen weiteren starken Auftritt im Herrendoppel sorgte Valentin Lang (TS: Nürnberg). Gemeinsam mit seinem Partner spielte er sich mit drei klaren Siegen souverän bis ins Halbfinale. Dort war das Turnier für das deutsche Duo allerdings beendet. Trotzdem steht am Ende ein starker dritter Platz zu Buche.
Zweimal Bronze im Einzel
Auch Yutong He konnte in Slowenien gleich zweimal auf dem Podium stehen. Im Herreneinzel marschierte der gebürtige Münchner ohne Probleme bis ins Viertelfinale und gewann auch dort souverän in zwei Sätzen. Erst im Halbfinale musste sich He denkbar knapp geschlagen geben. Damit war neben dem Sieg im Doppel die Bronzemedaille im Einzel sicher.
Auch im Dameneinzel gab es Grund zur Freude: Lena Gütl vom VICTOR Landesleistungsstützpunkt Nürnberg sicherte sich die Bronzemedaille. Nach drei ungefährdeten Siegen zog sie souverän ins Halbfinale ein. Dort musste sie sich zwar geschlagen geben, durfte sich am Ende aber über einen starken dritten Platz freuen.